Der praxisbezogene Informatik-Studiengang

Die Ausbildung zum dipl. Techniker HF Informatik ist stark praxisbezogen. Der Studiengang bereitet Sie bestens darauf vor, die anspruchsvollen Führungsaufgaben eines System- und Netzwerktechnikers auszuführen. Als zuständige Person für den Aufbau, Unterhalt sowie Betrieb von ICT-Systemen, Softwareinstallationen und Gerätekonfigurationen garantieren Sie einen reibungslosen Betrieb und tragen damit massgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Sie sorgen dafür, dass die Informationen am richtigen Ort und zur richtigen Zeit gewährleistet sind und können allenfalls auftretende Systemprobleme schnell und zielgerichtet beheben.

Fähigkeiten über die Informatik hinaus

Diese Informatik-Ausbildung greift aber auch verwandte Themenbereiche auf. So sind Sie sich bewusst, welche rechtlichen Vorgaben bestehen und erstellen komplexe ICT-Konzepte unter Berücksichtigung dieser gesetzlichen Richtlinien. Dem Umgang mit den Mitarbeitern wird ebenfalls Beachtung geschenkt: Sie kennen die wichtigsten Führungsinstrumente für eine umsetzungsorientierte und wirkungsvolle Teamführung.

Diese Bildungsinhalte werden behandelt

  • System-Entwicklung
  • System- und Netzwerktechnik, Systemsicherheit
  • MCSA / MCSE, CCNA (aktuelle Zertifizierung)
  • Systembetrieb / IT Service Management
  • Projektmanagement
  • Führung, Kommunikation / Rhetorik / Präsentationstechnik
  • Betriebswirtschaft und Recht
  • Prüfungsvorbereitung und Prüfungen, Diplomarbeit (inkl. Coaching)

Informatik-Ausbildung für Fachleute und Quereinsteiger

Der Studiengang zum dipl. Techniker HF Informatik kann berufsbegleitend absolviert werden und steht einem breiten Publikum offen. Zugelassen sind Besitzer eines Fähigkeitsausweises als Informatiker/in, Elektroniker/in, Automatiker/in, Elektroinstallateur/in, Telematiker/in, Physiklaborant/in, Polymechaniker/in oder eines anderen technischen Berufes mit Informatikanteilen in der Ausbildung. Aber auch Inhaber/innen einer gymnasialen Maturität mit mehrjähriger Berufserfahrung – idealerweise im Bereich Informatik – können sich einschreiben. Ab dem vierten Semester muss ein Nachweis einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit von mindestens 50 Prozent (20 Arbeitsstunden pro Woche) erbracht werden. Das eidgenössische Anerkennungsverfahren dieses Studiengangs ist im Gang.

Finanzielle Unterstützung vom Kanton

Viele Kantone leisten im Rahmen der interkantonalen Fachschulvereinbarung finanzielle Beiträge an die Weiterbildung. Für angehende dipl. Techniker HF Informatik mit einem NICHT-stipendienrechtlichen Wohnsitz erhöht sich die Studiengebühr.

Zusatzausbildungen für Lernbegierige

Begleitend zur Ausbildung zum dipl. Techniker HF Informatik können folgende externe Abschlüsse erarbeitet werden:

  • MCSA / MCSE (aktuelle Zertifizierung)
  • CCNA
  • ITIL Foundation
  • ICT System- und Netzwerktechniker/in mit eidg. Fachausweis

Nach Abschluss des Studiengangs bieten sich diverse Nachdiplomstudien (z.B. dipl. Projektmanagement NDS HF etc.) oder das «Leadership SVF»-Zertifikat als Weiterbildung an.

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